Mobile Fixerstube + Erste Hilfe Für die Drogenkonsumenten auf Vesterbro

In Dänemark sterben jedes Jahr 300 Drogensüchtige an einer Überdosis. Das ist
Europaweit eine der höchsten Zahlen pro Einwohner.
Erfahrungen aus anderen Ländern haben gezeigt, dass Fixerstuben und erste Hilfe
durch Streetworker Leben retten können. Außerdem helfen sie, gebrauchtes
Spritzbesteck zu entfernen und die Gesundheit und Würde einer sehr ausgesetzten
Gruppe wesentlich zu verbessern. Heute fixen die Drogenkonsumenten in
Lichtschachten und auf Hintertreppen.

Bürgerliche Initiative

Die Bürger auf Vesterbro haben die Errichtung von einer mobilen Fixerstube und erste
Hilfe initiiert. Genau wie in den übrigen Ländern, wo es heute 92 öffentlich unterstützte
Fixerstuben gibt. Der Verein „Foreningen Fixerum“ ist ein unabhängiger allgemein
bürgerlicher Verein, der aus Freiwilligen besteht.

So helfen wir

• Wir etablieren eine mobile erste Hilfe für die Drogenkonsumenten auf Vesterbro in
einem Krankenwagen und mit freiwilligem Gesundheitspersonal
• Wir bieten Drogenkonsumenten an, dass sie in der mobilen Fixerstube fixen
können. Im Falle einer Überdosis werden wir einen Krankenwagen rufen und erste
Hilfe leisten
• Wir leisten erste Hilfe für die Drogenkonsumenten, die im öffentlichen Raum
Drogen nehmen
• Wir sorgen dafür, dass benutztes Spritzbesteck eingesammelt wird
• Falls die Behörden nicht erlauben, dass in der mobilen Fixerstube Drogen
konsumiert werden, werden wir trotzdem in der Szene anwesend sein – und helfen,
wo wir können und dürfen. Durch die Anwesenheit können wir Leben retten und für
gesicherte Verhältnisse arbeiten
• Wir werden die Arbeit fortsetzen und Leben retten, bis wir auf Vesterbro den Kampf
für einen permanenten Drogenkonsumraum endlich erfolgreich beenden können.

Wer sind wir?

• Wir sind ein freiwilliger Verein mit einem ehrenamtlichen Vorstand: Kasper
Iversen, Arzt, Frank Hvam, Komiker und Schauspieler, Ole Hoff-Lund, Journalist
und Pressechef, Emil Kiørboe, Anwalt und bei dem
Verein „Gadejuristen“ tätig, Mads Kulmbak Hansen, Fundraiser und
Michael Lodberg Olsen, sozialer Unternehmer.
• Ein Netzwerk mit mehr als 55 Freiwilligen.

Außer unserem eigenen Krankenwagen verfügen wir über einen Krankenwagen, den der
Rettungsdienst FALCK für das Projekt gespendet hat.

„Samvirkende Menighedsplejere“ sind die Geschäftsführer. Arzt Kasper Iversen
veranstaltet in Zusammenarbeit mit dem Krankenhaus Hvidovre für freiwillige Kurse in
erste Hilfe für Drogenkonsumenten. Das Staatliche Gesundheitsamt hat bekanntgemacht,
dass Ärzte und Schwestern in einer Fixerstube arbeiten dürfen. Laut unseren Juristen gibt
es weder in der dänischen noch in der internationalen Gesetzgebung Verhinderungen für
die Etablierung eines Drogenkonsumraumes.

Weitere Informationen gibt es bei dem Vorstandsvorsitzender Michael Lodberg Olsen,
Handynummer +45 2585 2485 – oder bei fixerum.dk

Mit freundlichen Grüßen
FORENINGEN FIXERUM – mobile Erste Hilfe + Fixerstube
fixerum.dk | facebook.com/fixerum